Karwe

Gut Karwe

Zwischen den Jahren 1721 und 1727 wurde unter den wohlwollenden Blicken des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I, dem sogenannten Soldatenkönig, am Karwer Seeufer ein neues barockes Herrenhaus vollendet. Die ersten Bewohner waren Christoph Johann v. dem Knesebeck und seine frisch angetraute Gemahlin, die Witwe Anna Luise von Köppen, eine geborene von Bredow. Fortan diente das Karwer Schlößchen der Familie von dem Knesebeck als Wohn- und Verwaltungssitz für die umliegenden Ländereien.
Nach 1945 wurde das Gebäude dem allmählichen Verfall preisgegeben und zum Bedauern vieler Karwer im Jahre 1983 vollends aufgegeben und abgerissen. Geblieben sind einige ehemalige Wirtschaftsgebäude, der alte Eiskeller am Gutshofplatz und die Parkanlage, die sich am Karwer Gutshaus anschloß.

Das Haus Carwe (Karwe) auf einer Abbildung der Sammlung Duncker (1850-1885)
Zar Nikolaus zu Besuch in Karwe
Karwe ca. 1950 (genutzt als Schule)